17 comments

  1. Liebe Vorstandsmitglieder und Tennisfreunde,

    in voller Anerkennung Eures großen Engagements an Zeit und Arbeit für den Verein einige kritische Bemerkungen zu dem insgesamt schönen Vorhaben:
    1. Ich empfinde die mangelnde Transparenz bei diesem Projekt als unangemessen. Wir normalen Mitglieder erhalten nun – ohne vorherige Diskussion und/bzw Meinungs- bzw Ideenabfrage – einen Entwurf vorgelegt, der angeblich nicht mehr verändert werden kann. Jede Diskussion würde sich dann auf ein „entweder so oder gar nicht“ beschränken. Das ist für zahlende Mitglieder, deren Beitrag sich durch das Vorhaben erhöhen dürfte, ärgerlich.
    2. Aus diesem Grund wäre es wichtig zu erfahren, wie endgültig die Lage tatsächlich ist. „Förderschädlich“ wäre es wohl nicht automatisch, wenn wegen eines möglicherweise geänderten Entwurfs dieser noch einmal der Gemeinde vorgelegt werden und dort beschlossen werden müsste (siehe auch Punkt 4). Eine Aufklärung dazu auf der Homepage – vor der geplanten Mitgliederversammlung – wäre wichtig. Vielleicht kann der Vorstand den Förderbescheid ja (mit entsprechenden Schwärzungen bei sensiblen Daten – hier auf die Seite stellen.
    3. Für eine informierte Diskussion der Mitglieder wäre es auch auch wichtig, deutlich vor der Versammlung zu erfahren, welche finanziellen Belastungen auf 1. den Verein und 2. die einzelnen Mitglieder zukommen.
    4. Am vorliegenden Entwurf erstaunt mich vor allem die Terrasse, die offenbar teilweise hinter einem Baum liegt. Da die meisten Mitglieder auch weiterhin ebenerdig sitzen und die Spiele verfolgen werden, würde ich vorschlagen, den ebenerdigen Bereich etwas auszubauen und die Terrasse dafür zu streichen. Zum Thema „förderschädlichkeit“ (siehe oben) noch der Hinweis: Sollte eine Verringerung der Bauvolumen (wegen eines möglichen Verzichts auf die Terrasse) ein Problem sein, könnten wir dafür das restliche Gebäude größer planen. Sowohl dafür als auch für die Abstimmung mit der Gemeinde würde die Zeit reichen.

    Nochmals herzlichen Dank an die Akteure für ihren Einsatz und

    sportliche Grüße

    Olaf

    1. Lieber Olaf,
      herzlichen Dank für die interessante mail.Sachstand ist derzeit, dass das Bauvorhaben erstmal auf „Eis“ gelegt werden muss. Vorstand muss again mit dem Bürgermeister sprechen, da die geänderten Maßnahmen (kam von der Gemeinde) mehr an investiven Mittel benötigt werden.Grundsätzlich wollen wir nicht einen neuen Antrag stellen, sondern dies im Gespräch mit Bgm. Grubert klären. Norbert, fühlt vor!
      Insgesamt ist der die geplante Bausumme zu hoch. Näheres auf der Web-Seite.

      Alles Gute Hubertus

      1. Hallo Hubertus,

        erst mal Danke für die Info, aber könnte der Vorstand da etwas vielleicht noch etwas genauer werden? Wie viel ist die geplante Bausumme? Und um wieviel zu hoch? Zahlen wären schön 😉

        Viele Grüße
        Johannes Hofele

  2. Olaf hat Recht. Es ist sicherlich ein Haufen Arbeit, das anzugehen. Aber ich bin mir auch nicht so sicher, ob das Vorgehen ganz glücklich ist.

    Die Einrichtung der „Infothek“ ist ein erster Schritt, aber halt nur ein erster und auch recht später. Denn auch ich habe mich schon mehrfach – auch und gerade während der Amtszeit des alten Vorstandes – gefragt, wie man sich dort die Meinungsbildung vorstellt.
    Nach meinem Verständnis wurde immer nur kommuniziert, dass die Baugenehmigung das Problem sei. Parallel dazu wäre es aber auf jeden Fall wichtig gewesen, die Überlegungen zur Finanzierung offen zu legen. Bis auf eine wenig belastbare Aussage am Rande der letzten Hauptversammlung (vielleicht 50 bis 60 €???) habe ich dazu nichts gehört. Ich habe immer noch keine Ahnung, wer (bzw. wieviel der Mitglieder) das Clubhaus eigentlich wirklich grundsätzlich will und um wieviel der Beitrag steigen würde.

    Nach der Satzung kann der Vorstand eine Mitgliederversammlung „in dringenden Fällen“ einberufen und jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Ich hoffe nicht, dass das im Juli – wenn alle im Urlaub sind – passiert und dazu führt, dass darüber nur ein paar Leute abstimmen. Die Versammlung sollte daher nach den großen Ferien stattfinden.

    Ich bin übrigens nicht sicher, wieviele Mitglieder die homepage des Vereines regelmäßig aufsuchen. Könnte es sinnvoll sein, auf die Infothek mit einem Aushang im Clubhaus hinzuweisen? (Vielleicht ist das aber auch schon gesehen und ich habe das übersehen)

    Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich zu dem Projekt auf der Infothek bald neue und belastbarere Informationen finden könnte (Vielleicht wäre es möglich, die Beiträge auch mit einem Datum zu versehen).

    Viele Grüße
    Johannes Hofele

  3. Liebe Tennisfreunde,
    da ich nicht so häufig die Internetseite des Vereins besuche und auf der letzten Mitgliederversammlung leider auch nicht anwesend sein konnte, war ich von den o.g. Ausführungen doch sehr überrascht. Das Projekt scheint nur von einem sehr kleinen Teil der Vereinsmitglieder vorangetrieben worden zu sein. Die Mehrheit hat offensichtlich keine exakten Informationen über Umfang / Größe des Bauvorhabens, geschweige denn über die Kosten und die damit verbundenen zusätzlichen Belastungen der Mitglieder. In diesem Zusammenhang halte ich die Aussage,“dass an der äußeren Gestaltung des geplanten Neubaus Veränderungen nicht mehr möglich sind“, für inakzeptabel. Darüber hinaus leuchtet mir nicht ein, weswegen wir einen so großen Neubau benötigen. Die Dusch- und Umkleidemöglichkeiten im gegenüberliegenden Sportpark sind m.E. völlig ausreichend. Wenn man jedoch unbedingt neu bauen will, dann wäre vielleicht ein eingeschossiges etwas größeres Gebäude, verbunden mit einer partiell überdachten Terrasse sinnvoll, ein Vorhaben, welches sicher deutlich billiger wäre als das jetzt geplante Projekt und entsprechend geringere Belastungen der Mitglieder mit sich bringen würde.
    Ganz wichtig finde ich, dass alle Mitglieder an der Planung beteiligt werden. Vorstandsbeschlüsse und auch nicht sonderlich repräsentative Mitgliederversammlungen sind bei einem derartigen Projekt absolut nicht ausreichend!
    Zum weiteren Vorgehen schlage ich folgendes vor:
    1. Eine Befragung aller Mitglieder,
    -ob sie einen Neubau für erforderlich halten und wenn ja, welcher Umfang er haben sollte und
    – welche zusätzlichen Kosten sie bereit wären zu übernehmen.
    2. Wenn eine Mehrheit sich dafür ausspricht zu bauen, sollten verschiedene Baupläne breit – zumindest auf einer Mitgliederversammlung – diskutiert werden.
    3. Bei der Kosten-/Nutzenabschätzung sollte berücksichtigt werden, dass viele Mitglieder wahrscheinlich bei deutlich höheren Beiträgen austreten werden (könnte auch unter 1. erfragt werden).
    Mit besten Grüßen
    Jan Ahlers

    1. 1. Zur Kommunikation: Ich schaue schon öfter auf die Seite – das ist jetzt mein dritter Kommentar von dieser Seite, kürzlich habe ich von „Kontakt“ geschreiben, eine Antwort habe ich bisher nicht erhalten. Ich weiß schon, dass die ehrenamtliche Pflege der Seite und die Beantwortung der mails Arbeit machen, aber irgendeine Reaktion wäre schon schön – ansonsten wäre es besser, die Kommentarfunktion einfach abzuschalten.

      2. Zur Planung: Vielleicht haben wir ja Glück und der neue Vorstand lässt das ganze einfach bleiben.

      Viele Grüße
      Johannes Hofele

  4. „Hallo, ist da noch jemand?“ Diese Frage drängt sich dem erstaunten Seitenbesucher auf, nachdem sich einige Kommentare, Vorschläge und Fragen offenbar (Antworten oder Reaktionen finden sich jedenfalls nach dem 30. Juni nicht mehr) in den Weiten unserer Tenniswelt verloren haben. Da nach meiner Erfahrung Transparenz und Information das beste Mittel sind, um Missverständnisse und Ärger zu vermeiden, hier ein frischer Vorschlag an den Vorstand: Ladet zu einer Info-Veranstaltung ein. Dann haben alle einen einigermaßen gleichen Wissensstand, Gerüchten wird der Boden entzogen und das Treffen böte die Möglichkeit, ein Stimmungsbild zu erhalten. Alternativ wäre aus meiner Sicht eine ausführliche Stellungnahme der Vereinsführung zu den in anderen Kommentaren (siehe oben) genannten Kernpunkten (Sachstand/Finanzen/Zeitplanung) hilfreich.

    Beste Grüße
    Olaf

  5. Anmerkungen zur Mitgliederversammlung vom 9.12.2015
    – Eine Abstimmung über das Bauvorhaben hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurde über eine Erhöhung der Beiträge abgestimmt und dabei vorausgesetzt, dass damit stillschweigend auch über das Bauvorhaben mit abestimmt wird. In rechtlicher Hinsicht scheint das fragwürdig; denn die Frage Bauen Ja oder Nein ist eben nicht durch Beschluss geklärt worden. Ob der Vorstand auf Grund des gestrigen Beschlusses legitimiert ist, das Bauvorhaben weiter zu betreiben, ist deshalb fraglich, da er laut Satzung (§ 13 IV) Maßnahmen dieses Umfangs nur auf Grund eines (sicherlich: ausdrücklichen) Beschlusses der Mitgliederversammlung bedarf.
    – Eine präzise Information darüber, zu welchen Konditionen von wem Kredite gewährt werden können, ist nicht erteilt worden. Es ist sicherlich erfreulich, wenn sich Sponsoren finden, die einen Kredit bereitstellen – für die Mitglieder ist es doch von Interesse, wer dies ist und in welcher Weise ein Kredit zurückgezahlt und verzinst werden soll.
    – Als Rechtfertigung für das Bauvorhaben dient vornehmlich die Sorge, das Sportforum könne schließen und wir dann nicht mehr duschen. Diese Sorge ist seit vielen Jahren berechtigt – bisher hat sich aber an unseren Möglichkeiten nichts geändert. Auf Grund einer solchen Sorge derartig weitreichende Maßnahmen zu treffen, erscheint fragwürdig. In dem Zusammenhang scheint mir die Frage wichtiger, was bei einer Schließung der Anlage aus unseren winterlichen Tennisfreuden werden soll. Sollen wir schon mal eine Traglufthalle bestellen?
    Ernst-Otto Bruckmann

    1. Auf der Mitgliederversammlung am 9. Dez. 2015 wurde auf Vorschlag von Herrn Bürgermeister Grubert ausdrücklich nur über die Beitragserhöhung abgestimmt; ein Votum über die geplante Baumaßnahme sollte dann im Frühjahr 2016 nach umfassender Info erfolgen, dem sich auch unser Vorsitzender als Versammlungsleiter inhaltlich anschloss.
      Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die das Bauvorhaben verteuernden Sanitäranlagen entbehrlich sind. Es ist wohl kaum davon auszugehen, dass unser Recht auf Mitbenutzung der Umkleiden und Duschen im Sportforum durch einen Wechsel des Pächters in Frage steht, auch nicht bei einer möglichen Umwidmung z.B. in einen Reha-Komplex. Beim theoretischen Worstcase – komplette Einstellung der Aktivitäten – was bestimmt nicht im Interesse der Gemeinde Kleinmachnow liegt, würde aber auch der mit € 6000 – 7000 p.a. kalkulierte Ertrag aus der Vermietung von Platz 7 entfallen.
      Große Unsicherheiten sehe ich bei der Einhaltung der veranschlagten Gesamtsumme von € 550.000 und den jährlich höheren Betriebskosten von rd. € 23.000, wozu keinerlei Erfahrungen vorliegen. Man muss wohl kein Prophet sein, um sich eine deutliche Baukostenerhöhung vorzustellen.
      Meine dringende Empfehlung an den Vorstand:
      Bitte stellt eine „abgespeckte“, sprich eingeschossige Version, ohne Umkleiden und Duschen, zur Diskussion. Möglicherweise könnte diese statische Voraussetzungen für eine spätere Aufstockung enthalten.
      Wenn dies dem Willen vieler Mitglieder entspräche, wäre sicher ein Agreement wegen des Zuschusses mit der Gemeinde zu erzielen.
      Jörg Weniger

  6. Auf der letzten a.o. Mitgliederversammlung ist auch für Haftungsfragen wegen geplanter Baukosten des Vereinsheims auf die bestehnde Vereinssatzung hingewiesen worden.

    Eine mir vorliegende Fassung datiert vom 18.03.2005.

    Ich halte es grundsätzlich für sinnvoll, einen Abdruck der z.Z. geltenden Vereinssatzung unter der Vereins-Web-Seite zu veröffentlichen.

  7. zum Kommentar von Herrn Weniger (und einigen anderen Mitgliedern) betr. Clubhausneubau-Projekt folgende Anmerkung:

    Es wäre m.E. ein grober Fehler, eine „abgespeckte“ Version des Clubhauses „ohne Umkleiden und Duschen“ bauen zu lassen. Hiermit wird das Clubhausneubau-Projekt mit seinen zugrunde liegenden Intentionen geradezu „ad absurdum“ geführt. Letztlich geht es doch im Kern darum, für unseren Verein endlich eine zeitgemäße und zukunftsgerechte Clubhausanlage auf die Beine zu stellen. Hierfür hat sich der Vorstand stark gemacht, hierfür haben die privaten „Sponsoren“ in überaus dankenswerter und respektabler Weise ihre Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert, hierfür hat sich unser Bürgermeister eingesetzt. Und dies mit guten Gründen! Der Verein befindet sich nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf eine zeitgemäße Ausgestaltung der baulichen Anlagen und den hierdurch bedingten Komfort bei der Ausübung des Tennissports für die Mitglieder im spürbaren Wettbewerb mit anderen nahe gelegenen Vereinen wie beispielsweise den Zehlendorfer Wespen oder dem TC Grün-Weiß Nikolassee. Wollen wir hier wirklich für die Zukunft (weiterhin?!) mit Blick auf unser „Clubhaus“, also ein Aushängeschild unseres Clubs und seiner Mitglieder, ein Mauerblümchen-Dasein fristen? Wollen wir uns vorwerfen lassen, die „Zeichen der Zeit“ nicht erkannt zu haben?
    Kleinmachnow ist geprägt von einem gutbürgerlichen Wohnumfeld mit vielen jungen Familien und Zugezogenen, die sich für den Tennissport begeistern können. Das große Plus unseres Vereins sind die grüne, ruhige und zugleich zentrale Lage unserer großzügigen Platzanlage sowie bezahlbare Mitgliedsbeiträge. Die klare und eindeutige Stimmenmehrheit für die Beitragserhöhung auf der letzten Mitgliederversammlung – hiermit impliziert war zwar nicht formal-rechtlich, aber sehr wohl dem Sinn und Zweck der Beitragserhöhung nach zweifelsfrei der Clubhausneubau in den wesentlichen bautechnischen Grundzügen und Finanzierungseckpunkten wie vom Vorstand präsentiert – hat gezeigt, dass die Mehrzahl durchaus bereit ist, für eine zukunftsfähige und vernünftige Lösung höhere, aber immer noch vergleichsweise äußerst moderate Beiträge in Kauf zu nehmen.
    Der Neubau eines attraktiven und konkurrenzfähigen Clubhauses ist m.E. alternativlos, sofern man mit Weitblick und im Sinne des Vereinswohls sowie der nachkommenden Generation(en) handeln möchte. Es geht letztlich darum, mittels einer deutlichen Attraktivitätssteigerung des Clubhauses und somit des Vereins im Ganzen nicht nur die heutigen Mitglieder im Wesentlichen zu halten, sondern vor allem auch neue Vereinsmitglieder, insbesondere junge Familien mit Kindern, zu gewinnen, indem man mit einem modernen und anforderungsgerechten Clubhausneubau eine miterlebenswerte Vereinskultur, ein lebendiges „Vereinsleben“ und letztlich auch eine altersmäßig intakte Mitgliederstruktur sicher stellt. Der Fußballverein Hertha 03 Zehlendorf wirbt stolz mit dem Slogan „Die Jugend ist unsere Zukunft“! Diesem klaren Leitgedanken sollten wir uns als Vereinsmitglieder des TC Kleinmachnow anschließen und getreu dieses Leitspruchs handeln, indem wir insbesondere auch der an den Tennissport heranzuführenden Generation in unserem Verein ein positives Freizeitumfeld und mithin ein Clubhaus bieten, in dem sie sich vollends wohlfühlen und ihre Wochenenden auch bei zuweilen mal etwas schlechterem Wetter gerne und förderlich verbringen, also ein echtes „2. zu Hause“ auf unserer Tennisanlage!
    Und am Ende noch eine Bitte: möge man mit der geradezu peinlichen „Erbsenzählerei“ betreffend der baulichen Ausgestaltung des neuen Clubhauses aufhören, denn einige Stimmen auf der letzten Mitgliederversammlung ließen vermuten, dass man hier fälschlich eine finale „Bau-Ausführungsplanung“ unterstellen und mittels übertriebener Detailverliebtheit und einer entsprechenden Verwirrungstaktik das Projekt offenbar gezielt „tot diskutieren“ wollte.

    Somit lautet mein Appell: schenkt unserem Vereinsvorstand den Respekt und das Vertrauen, das unser Ehrenamt verdient! Stärkt ihm den Rücken bei diesem Großprojekt und lasst ihm die Handlungsspielräume, die es braucht, um unser gemeinsames Schiff TC Kleinmachnow in ein zukunftsfähiges, neue Mitglieder und die Jugend anziehendes und bindendes Fahrwasser zu steuern! Lasst uns das günstige „momentum“ nutzen und endlich mit Mut und Entschlossenheit im Sinne der Vereinszukunft und vor allem des Wohls unserer Vereinsjugend handeln! Also nicht kleckern, sondern klotzen!

    Unserem Vorstand wünsche ich dabei von Herzen eine glückliche Hand und viel Erfolg!

    Euer Rainer Gronau

  8. Lieber Rainer Gronau,

    mit Deiner euphorischen Darstellung in Sachen Clubhaus forderst Du u.a. Respekt ggü. dem Vereinsvorstand ein – an dem es im übrigen nicht mangelte – lässt diesen jedoch ggü. kritischen Stimmen vollends vermissen.
    Ich kann durchaus verstehen, dass man sich für ein ausgewogenes Neubaukonzept begeistert. Es ist aber legitim, Sorgen im Hinblick auf eine wenig überzeugende Gesamt- und Folgefinanzierung zu äußern.
    Wäre es nicht fairer, den verbalen Umgang unter uns etwas pfleglicher zu gestalten?

    Mit sportlichem Gruß

    Jörg Weniger

  9. Die Lage scheint verzwickt.
    Sollte ein Clubhaus gebaut werden? Weshalb? Zu welchen Bedingungen? Alles erscheint fraglich:
    A) Das Vereinsleben hat bislang nicht darunter gelitten, dass das vorhandene Clubhaus klein ist und marode sein soll.
    B) Die Verfügbarkeit der Umkleide, Duschen und Saunen im Forum war bisher nicht fraglich. Ob sie in Zukunft gefährdet ist, weiß niemand genau. Allein wegen dieser Unsicherheit große Pläne zu schmieden, erscheint mir fragwürdig.
    C) Druck entsteht durch die wohl befristete Zusage der Gemeinde, den Bau großzügig zu fördern. Ob dieser Umstand motivieren sollte, den Bau zu forcieren?
    D) Die Klärung der finanziellen Folgen steckt noch in den Anfängen. Weder die Bausumme noch die Finanzierung scheint sicher ermittelt zu sein. Ebenso die Lasten, die später getragen werden müssten.
    E) Wir haben ein dringendes Interesse an dem Fortbestand des Sportforums. Wir wollen dort duschen und vor allem im Winter spielen. Deshalb sollten wir mit darauf hinwirken, dass das Forum rentabel betrieben werden kann. Wir könnten als Verein einen Teil der Hallenplätze fest mieten, um so feste Einnahmen zu schaffen. Das könnte dazu führen, dass sich eher seriöse Betreiber für das Forum finden, mit denen wir verlässlich kooperieren können.
    Das würde zwar Geld kosten (die angemieteten Plätze könnten wiederum vermietet werden), sicherlich aber weniger als die Finanzierung und Unterhaltung eines größeren Clubhauses.

  10. Ich unterstütze die Position von Ernst-Otto Bruckmann nachdrücklich (siehe auch meinen Beitrag weiter oben).
    Rainer Gronau hat sicher Recht, dass einige der in „das gutbürgerliche Umfeld“ von Kleinmachnow Hinzugezogen sich einen Repräsentativeren Verein wünschen, der Ihnen „ein echtes „2. zu Hause“ auf unserer Tennisanlage“ ermöglicht. Ob allerdings die Erfüllung der von Rainer Gronau dieser Bevölkerungsgruppe zugeschriebenen diversen Bedürfnisse an unseren Verein ausschließlich an einem repräsentativen Vereinshaus hängt, wage ich allerdings zu bezweifeln. Vielleicht steht doch für die Mehrzahl der Mitglieder die einfache, sportliche, freundschaftliche Atmosphäre zu einem vernünftigen Mitgliedsbeitrag im Vordergrund. Viele sind vielleicht auch nicht in der Lage, die deutlichen Kostenerhöhungen mitzutragen. Gerade diese Mitglieder möchte ich nicht verlieren!
    Deshalb noch einmal mein Vorschlag:
    wenn schon ein Neubau notwendig erscheint, dann sollte es ein eingeschossiges u.U. etwas größeres Gebäude als das alte Clubhaus sein, verbunden mit einer partiell überdachten Terrasse, ein Vorhaben, welches deutlich billiger wäre als das jetzt geplante Projekt und entsprechend geringere Belastungen der Mitglieder mit sich bringen würde. Die Nutzungsmöglichkeit der Sanitäreinrichtungen des Sportforums sollten erhalten bleiben.
    Da das Bauvorhaben alle Vereinsmitglieder tangiert, halte ich es für besonders wichtig, hierzu eine Mitgliederbefragung durchzuführen. Ich war ziemlich erschüttert über das demokratische Verständnis der Befürworter des zur Diskussion gestellten Vorschlages, die einen derartigen Vorschlag auf der letzten Mitgliederversammlung recht aggressiv ablehnten. Was fürchten sie?

  11. Ich muss auch nochmal meinen Senf dazugeben.
    Eine Gruppe (einige Vorstands- und Vereinsmitglieder) will das Clubhaus, kann das aber nicht alleine entscheiden. Dann sollte man in dieser Situation doch die Leute, die man dazu braucht (andere Vereinsmitglieder) überzeugen. Dazu muss man die verschiedenen Interessen ermitteln. Da Sex hier vermutlich eher keine Rolle spielen wird, dürfte es ums Geld gehen. Wenn man sagen kann, dass man das Ganze alleine bezahlt oder jemand hat, der das tut, sind alle Fragen gelöst. Wenn nicht, muss man für sein Projekt werben. Das „werben“ darf durchaus legitim mit Begeisterung erfolgen, sollte aber mit einem ausreichenden Maß objektiver Information verbunden werden. Ich vermisse beides. Auch aus meiner Sicht hätte schon längst eine Mitgliederbefragung über deren Interessen erfolgen müssen.

    Und zum Abschluss: Wer das Argument des „Vereinslebens“ heranzieht, reitet aus meiner Sicht ein totes Pferd. Ich bin selber in den sechziger und siebziger Jahren „auf dem Tennisplatz“ aufgewachsen, meine Frau „im“ Ruderclub. Das war im Westen genauso wie im Osten – aber damals war das Freizeitverhalten einfach anders. Man verbrachte jeden Abend und jedes Wochenende dort und es gab (verklärte Erinnerung) immer rauschende Feste. Aber die Zeiten sind einfach vorbei. Also sollten wir dieses Pferd in Frieden ruhen lassen.

    Aber vielleicht täusche ich mich, denn wir könnten uns ja auch auf den Standpunkt stellen „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.” Ich freue mich auf die Diskussion.

  12. Hallo,

    der Landessportbund („LSB.de“) hat ein Förderungsprogramm über 15 Millionen für den Bau von Sportstätten im städtischen und berlinnahen Raum aufgelegt. Es beinhaltet eine 75%-ige Förderung von Baumaßnahmen bei 25% Eigenfinanzierung durch den jeweiligen Verein.

    Der Meldeschluss für die erste Etappe ist der 1.April 2016, es wäre also noch genügend Zeit, um diesen Antrag beim zuständigen Stadtsportbund oder Kreis einzureichen. Dort werden die Anträge geprüft und an den LSB weitergeleitet. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stadt bei der Vorgeschiche recht wohlwollend prüft und wir durchaus Chancen hätten, in den Genuss der Förderung zu kommen.

    Damit wären alle unsäglichen Diskussionen aus der Welt und genügend Zeit gewonnen, um den Bauantrag eventuell zu überarbeiten

    und die Mitglieder am 30.3. zu informieren.

    Gruß

    Roger (Hartmut Baumunk)

  13. zu TOP 11: Vorstellung und Beschlussfassung der Planungsunterlagen ……

    Leider kann ich inhaltlich auf die Planungsunterlagen nicht eingehen, da sie Password geschützt sind, und ich nirgendwo einen Weg gefunden habe, wie ich zu einem Password kommen kann (weiß jemand genaueres?).
    Deshalb hier nur ein paar allgemeine Gesichtspunkte, die vor einer Beschlussfassung berücksichtigt werden sollten:
    1. Ohne genaue Kenntnisse über Kosten und Nutzen eines derartig großen Projektes sollte kein Beschluss gefasst werden. Weiterhin muss unbedingt eine breite Diskussion unter den Mitgliedern geführt werden. Die Gesamtheit der Mitglieder sollten aufgrund einer Mitgliederbefragung entscheiden.
    2. Basis für eine Entscheidung sollte die Frage sein, was wir für unseren Verein wirklich brauchen. Weitere Beitragserhöhungen müssen vermieden werden. Repräsentative Bauten können unterbleiben.
    3. Folgende Kriterien sind aus meiner Sicht Grundlage für ein kostengünstiges Projekt:
    – Bei uns wird ausschließlich Tennis gespielt
    – Der Spielbetrieb erfolgt ausschließlich im Sommer.
    4. Für diesen Zweck wäre es meiner Ansicht nach ausreichend das bestehende Vereinsgebäude etwas zu erweitern, z.B. um überdachte Sitzgelegenheiten (das könnte z.B. ein Wintergarten mit Seitenwänden, die sich öffnen lassen, sein). Die Sanitäreinrichtungen müssten natürlich auch erneuert werden, wobei bedacht werden sollte, dass die Nutzung des Sportforums zum Duschen und Umkleiden eine sehr kostengünstige Alternative darstellt (die sanitären Einrichtungen werden täglich gereinigt, die Sauna kann mitbenutzt werden und Vereinsmitglieder erhalten 10 % Ermäßigung z.B. auf Tennis in der Halle).
    5. Alle zusätzlichen Baumaßnahmen sollten nur nach einer Kosten/Nutzenanalyse von den Mitgliedern genehmigt werden.

    Da ich am Mittwoch leider an der Mitgliederversammlung nicht teilnehmen kann, hoffe ich, dass meine Vorstellungen auf diesen Weg in die Diskussion einfließen können.

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